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2K-700-Floor Epoxidharz+Härter Bodenbeschichtung Epoxydharz Epoxy Bodenfarbe

2K-700-Floor Epoxidharz+Härter Bodenbeschichtung Epoxydharz Epoxy Bodenfarbe

Art.Nr.: Dipoxy_2K700_Floor_VA
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Epoxidharz Bodenbeschichtung – wenn der Boden endlich das leisten soll, was man von ihm erwartet

Betonböden sind funktional, keine Frage. Aber unbehandelt sehen sie nach ein paar Jahren aus wie das, was sie sind: roher Beton mit Flecken, Rissen und einer Oberfläche, die sich kaum vernünftig reinigen lässt. Eine Epoxidharz Bodenbeschichtung ändert das grundlegend. Das Zwei-Komponenten-System aus Harz und Härter verwandelt jeden Beton- oder Estrichboden in eine fugenlose, chemisch beständige und optisch saubere Fläche, die auch unter echten Bedingungen hält.

 

Was steckt dahinter?

Epoxidharz Bodenbeschichtungen gehören zur Kategorie der Reaktionsharze. Harz und Härter werden kurz vor der Verarbeitung zusammengemischt, starten dann eine chemische Reaktion und härten zu einem festen, tragfähigen Film aus. Das Ergebnis ist kein Anstrich im klassischen Sinne, sondern eine echte Schutzschicht, die mit dem Untergrund eine stabile Verbindung eingeht.

Was das in der Praxis bedeutet: kein Abblättern nach dem ersten Winter in der Garage, keine Risse durch Gabelstapler in der Lagerhalle, kein Aufquellen durch Feuchtigkeit im Keller. Die Oberfläche bleibt eben, glatt und lässt sich mit einem feuchten Mopp oder Hochdruckreiniger sauber halten.

 

Welche Varianten gibt es?

Garagenboden und Werkstatt

Das ist wahrscheinlich der häufigste Anwendungsfall. Motoröl, Bremsflüssigkeit, Reifenabrieb, das alles greift unbehandelten Beton über die Jahre an. Eine Beschichtung mit ausreichend Schichtstärke hält das aus, ohne fleckig zu werden. Wer möchte, streut während der frischen Beschichtung noch Farbchips ein, das gibt Grip und sieht gleichzeitig ordentlich aus.

Industrie und Lager

Hier zählt vor allem die mechanische Belastbarkeit. Schwere Regale, Stapler, Rollwagen, das geht einem normalen Boden schnell an die Substanz. Industriebeschichtungen werden deshalb oft mehrlagig aufgebaut und mit Füllstoffen verstärkt. Der Aufwand lohnt sich, weil die Fläche danach wirklich jahrelang wartungsfrei bleibt.

Dekorativ im Wohnbereich

Weniger bekannt, aber durchaus spannend. Mit Metallicpigmenten, Farbverläufen oder eingestreuten Chips entstehen Böden, die in keinem Einrichtungsmagazin fehl am Platz wären. Der Unterschied zu industriellen Ausführungen liegt vor allem in der Optik und der feineren Körnung, die Belastbarkeit bleibt trotzdem deutlich höher als bei herkömmlichen Wohnraumböden.

 

Was spricht dafür?

Fugenlose Böden haben einen praktischen Vorteil, den man erst richtig schätzt, wenn man mal einen Badezimmerboden mit Schimmel in den Fugen saniert hat. Keine Fugen bedeutet keine Stellen, an denen Wasser steht, Schmutz sich festsetzt oder Bakterien wachsen. Für Küchen, Kellerräume und Nassbereich ist das nicht unwichtig.

Die chemische Beständigkeit ist ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen. Normaler Estrich reagiert auf Säuren, Laugen und viele Reinigungsmittel. Eine ausgehärtete Epoxidschicht nimmt das kommentarlos hin. Im Labor, in der Kfz-Werkstatt oder einfach im Hobbyraum macht das einen echten Unterschied.

Und der Reinigungsaufwand: ehrlich gesagt fast keiner. Einmal drüberwischen reicht in den meisten Fällen.

 

Epoxidharz oder Fliesen?

Fliesen sind bewährt und günstig. Aber sie haben Fugen, und Fugen bedeuten Pflege. Wer schon mal versucht hat, Werkstattboden-Fugen wieder weiß zu bekommen, weiß wovon die Rede ist.

Eine Beschichtung schlägt Fliesen bei der Reinigung, beim fugenlosen Look und bei der Druckfestigkeit auf großen Flächen. Dafür ist das Verlegen etwas anspruchsvoller und eine beschädigte Stelle lässt sich schwerer punktuell reparieren als eine einzelne Fliese. Für Garagen, Hallen und Keller ist die Beschichtung klar die bessere Wahl. Für das Badezimmer zu Hause kommt es auf die Anforderungen an.

 

Was beim Kauf wirklich zählt

Das Mischungsverhältnis von Harz zu Härter ist keine grobe Richtlinie, sondern eine chemische Notwendigkeit. Wer da schludert, bekommt eine Oberfläche, die weich bleibt oder spröde wird. Also: abwiegen, nicht schätzen.

Die Grundierung ist das Fundament. Ein poröser Betonboden ohne Primer saugt das Material auf, bevor es eine Schicht bilden kann. Das Ergebnis haftet schlecht und hält nicht. Eine ordentliche Epoxidgrundierung kostet ein bisschen mehr Zeit und Geld, ist aber nicht verhandelbar.

Schichtstärke richtet sich nach der Belastung. Für einen Hobbyraum reichen 200 bis 300 Mikrometer. Für eine Produktionshalle mit Gabelstaplern braucht man ein Mehrschichtsystem mit Selbstverlaufmasse und Versiegelung. Das sind grundlegend andere Produkte, also vorher genau überlegen, was der Boden täglich abbekommen soll.

Verarbeitungstemperatur beachten. Unter 10 Grad Celsius funktioniert die Aushärtung schlecht oder gar nicht. In kalten Garagen im Winter lieber warten oder den Raum vorher heizen.

 

Verlegung und Pflege kurz und ehrlich

Untergrund sauber, trocken, tragfähig. Risse und Löcher vorher ausgleichen. Grundierung auftragen, durchtrocknen lassen. Dann Harz und Härter nach Herstellerangabe mischen, zügig verarbeiten, gleichmäßig verteilen. Topfzeit beachten, das Material wird nach 30 bis 60 Minuten zu zäh zum Rollen.

Nach 24 Stunden begehbar, nach etwa einer Woche vollfest und belastbar. Bis dahin keine schweren Lasten draufstellen.

Pflege: feuchter Mopp, milder Reiniger, fertig. Hartnäckige Flecken gehen meist mit etwas Verdünner oder Isopropanol raus, ohne die Oberfläche anzugreifen.

 

Häufige Fragen

Was genau ist eine Reaktionsharz-Beschichtung?

Eine Reaktionsharz-Beschichtung aus Harz und Härter, die auf Beton oder Estrich aufgetragen wird und zu einer harten, fugenlosen Schutzschicht aushärtet.

Für wen lohnt es sich?

Für alle, die einen Boden wollen, der Belastung aushält und trotzdem gut aussieht. Garagen, Werkstätten, Keller, Lager, aber auch Wohnräume mit besonderem Anspruch.

Was kostet ein Fehler beim Kauf?

Falsches Bindemittel, keine Grundierung oder schlechte Vorbereitung führen zu Haftungsproblemen. Im schlimmsten Fall blättert die Schicht nach wenigen Monaten ab. Deshalb: Produktdatenblatt lesen, Herstellerangaben folgen.

Unterschied zu Fliesen?

Keine Fugen, höhere Druckfestigkeit auf großen Flächen, einfachere Reinigung. Dafür schwieriger punktuell zu reparieren.

Wie lange hält eine Beschichtung?

Bei sauberer Verarbeitung und normaler Nutzung locker 10 bis 15 Jahre, in manchen Fällen deutlich länger. In industriellen Bereichen mit extremer Belastung früher, aber auch da reden wir von mehreren Jahren.

Verantwortliche Person gemäß GPSR
Vasa-Fit GmbH, Kinzigheimer Weg 115, 63450 Hanau, Hessen, Deutschland, Info@vasa-fit.de, https://www.dipoxy.de
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